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Alessandria 2001
56.
Raduno Motociclistica Internationale in Alessandria/Italien vom 6. bis 8. Juli
2001
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Der Bericht von Tourenwart Klaus Klande
Freitag, 06. Juli
Es ist 08.45 Uhr, Autoraststätte
Basel, Treffpunkt für Rita, Gerd, Martin, Klaus und Ute.
Pünktlich um 9.00 Uhr ging es dann über die Autobahn nach Bern, Fribourg; bei Martigny fuhren wir dann runter von der Autobahn.Erste kurze Rast und weiter über den St. Bernard (da oben war es noch schön kalt) Richtung Alessandria.
Wir kamen um 16.00 Uhr auf dem "Campingplatz" in Castellazzo Bormida
an. Anmeldung wie üblich, erst zahlen, dann auf den Platz. Es waren schon
Martin, Hans und Edith auf den Platz und da erfuhren wie auch, daß unser
Präsi kurz vor der Abfahrt nach Alessandria mit einem geplatzten Blinddarm
ins Krankenhaus gebracht werden mußte.
Nach einem erfrischenden Bier bauten wir unsere Zelte auf. Später kamen Birgit, Dieter, Hildegard und Werner ( Warmduscher ) zu uns auf den Campingplatz. Edith hat das Topcase ihrer Varadero komplett zur Campingküche umgebaut und servierte mit Martin zusammen ein komplettes Abendessen.
Neu auf diesem "super Campingplatz" das Restaurant mit Abendessen.
Rita, Gerd, Ute, Martin und ich mußten es gleich testen. Urteil:
sehr gut. Leider konnte man das von den Sanitäranlagen nicht behaupten.
Es war wie vor zwei Jahren, einfach besch......!
Frank und Andreas waren noch immer auf der Delegiertenversammlung in Alessandria.
Unsere Hotelübernachter verließen uns we-
gen der Mückenplage gegen 22.00 Uhr. Frank kam gegen 23.30 Uhr und war
völlig geschafft. Andreas fuhr direkt ins Hotel. Der Platz
war für die erste Nacht sehr ruhig.
Samstag, 7. Juli
Nach den ersten "Schwimmversuchen" beim Duschen und einem reichlichen Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Alessandria wo wir uns für die Wertung einschrieben. Mittlerweile waren auch Jonny und Gudrun sowie Sandra und Hans eingetroffen. Somit war die Truppe komplett. Wir waren insgesamt 19 Personen. Frank und ich gingen derweil zur Veranstaltungsleitung und beschwerten uns über die sanitären Anlagen in Castellazzo Bormida und drohten in Zukunft Alessandria nicht mehr anzufahren. Das half Innerhalb von 20 Minuten besorgten sie uns einen anderen Campingplatz. Wir alle beschlossen sofort den neuen Platz zu begutachten. Man stellte uns sogar zwei Lotsen zur Verfügung. Es war eine "Höllenfahrt" durch Alessandria. Es waren viele Straßen gesperrt, weil eine neue Brücke eingeweiht wurde. Man sah von den Lotsen meist nur noch ein kleines Rücklicht in weiter Ferne.
Es war ein richtiger Campingplatz mit super Sanitäranlagen und einem sehr
guten Restaurant. Er liegt ca. 6 km von Alessandria und ca. 7 km von Castellazzo
entfernt.
Info:
Den Platz habe ich für die Sektion Deutschland für das Jahr 2002 schon
reserviert.
Genaue Anfahrt mit Skizze erfolgt rechtzeitig.
Als wir auf unserem alten
Platz ankamen bauten wir sofort die Zelte im Schnellverfahren ab. Die Maschinen
wurden schnell beladen,
Schlafsäcke, Bekleidung wurden kurzerhand in den Beiwagen von Gerd geladen
sowie das komplette Zelt mit sämtlichen Utensilien von
Martin, den wir per Handy in Alessandria erwischten. Aber man glaubt es kaum,
als wir noch schnell unsere Hände waschen wollten,
waren zwei Frauen dabei die Sanitäranlagen zu reinigen.
Nichtsdestotrotz: rauf auf die gepackten Motorräder und ab auf den neuen
Campingplatz. Dort angekommen, wurden die Zelte wieder aufgebaut und man machte
sich fertig für den Empfang in Alessandria. Wir trafen uns auf der Piazza
und fuhren dann geschlossen zum Empfang, wo Frank und Andreas unser Gastgeschenk,
ein Stück Berliner Mauer, übergaben.
Das Geschenk kam sehrgut an! Neu war dieses Jahr das zwei Studentinnen für
die einzelnen Sektionen das Dolmetschen übernahmen.
Anschließend labten wir uns noch am Buffet, bevor es wiederzum Piazza
Garibaldi zurückging. Wir fuhren wieder auf unseren Campingplatz
wo wir ein ausgezeichnetes Abendessen zu uns nahmen.
Andreas und Frank fuhren
abends noch in die Kirche nach Castellazzo zum Gottesdienst für die auf
der Straße tödlich verunglückten Mo-
torradfahrer. Man hatte uns gebeten, doch dafür zu sorgen das etwas mehr
Motorradfahrer an diesem Gottesdienst teilnehmen.
Anschließend fuhren beide zum Empfang, wo das zweite Stück Berliner
Mauer übergeben wurde.
Sonntag, 8. Juli
Am Sonntag morgen starteten wir um 8.30 Uhr nach Castellazzo wo die Messe stattfand.
Es war wie immer schon um
diese Uhrzeit die Hölle los. Die
Deutsche Sektion versammelte sich an der Ausfallstraße nach Alessandria.
Andreas vertrat uns würdig als "primo centauro ".
Nach dem Gottesdienst warteten wir bis sich Andreas mit seiner Cagiva eingereiht
hatte und los ging es in Richtung Alessandria. Es war wieder einmal gigantisch,
hunderte von Schaulustigen säumten die Straßen und winkten, als die
mehr als 10 000 Motor- radfahrer an Ihnen vorbei fuhren.
Nach dem Korso waren wir erst einmal Fix und Foxie und machten es uns im Stadtpark gemütlich. Es war so heiß, das wir etwas unter die Seiten- bzw. Hauptständer unserer Maschinen legen mußten, damit sie nicht im Asphalt versinken.
Gegen 15.00 Uhr kamen Frank
und Andreas vom offiziellen Essen für die primi centauri zurück, rundrum
satt und etwas erledigt.
Dann begann endlich die Siegerehrung, bei der die beiden auf Podium assistierten.
Wir machten den 2. Platz in der Wertung der MCI-Sektionen und den 3. Platz in
der "Internationalen Wertung ". Die Culi di Ferro aus München
belegten noch einen 3.Platz.
Wir verabschiedeten uns
danach noch von unseren Hotelschläfern und fuhren dann doch etwas geschafft
auf unseren Campingplatz zurück. Gemütlich ließen wir bei ein,
zwei Bierchen den Abend ausklingen und fanden es sehr schade das unser Präsi
nicht dabei sein konnte; aber er hatte in Frank einen würdigen Vertreter.
Ich werde auf alle Fälle versuchen auf dem neuen Campingplatz ein, zwei Blockhäuser zu mieten, damit unsere Hotelübernachter bei uns sein können, denn es war sehr schade, dass jeder am Abend seiner Wege fuhr.
Montag, 9.Juli
Am Montag morgen starteten die meisten Richtung Heimat. Rita, Ute, Edith, Frank,Gerd und ich starteten Richtung Monaco zu unserer Seealpentour.
Klaus Klande
Der Bericht über die Seealpentour von Klaus folgt, aber für alle Neugierigen hier schon einmal die Eindrücke von Frank.
Nachtrag
Ja, wie ihr aus dem Bericht herauslesen konntet, hatte ich etwas Pech mit meinem Blinddarm. Eigentlich war es eher Glück im Unglück, denn der Bruch kam noch rechtzeitig vor der Fahrt. Was aus meiner Sicht zu diesem Wochenende zu ergänzen wäre, ist ein herzliches Dankeschön an Rita Pflüger. Schließlich hat sie die Mauerstücke für unsere Präsente in Alessandria gestiftet. Und natürlich ein Dankeschön an Klaus für den Bericht und die Bilder.
Schade finde ich, dass es Andreas nicht bereits im Vorfeld gelungen ist, die Geschichte mit den sanitären Anlagen auf dem Platz in Castellazzo zu regeln. Ich denke, das man das nicht so ganz ohne Kritik belassen kann.
Wie auch immer, besten Dank an alle, die in irgendeiner Art und Weise am Gelingen des Treffens beteiligt waren.
Wolfgang
Berichte von den Treffen:
1999
2000
zum Fotoalbum
© Wolfgang Hofmann20.08.2000