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Madonnina dei Centauri
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Die Ländersektionen

 

 

Italien

Spanien

Belgien

Frankreich

Schweiz

 

 

 

 

 

 

Was sind die Sektionen ?

.

 

Um den Gedanken der grenzüberschreitenden Freundschaft zwischen den Motorradfahrern zu mannifestieren, bildeten die Länder, welche mit Motorradfahrern das Treffen in Alessandria besuchten, nach und nach eigenen Ländersektionen. Das bedeutet zunächst einmal, dass sich die Motorradfahrer der betroffenen Nationen zum Zwecke der Vertretung ihrer Nation organisierten. Natürlich geht das auch ohne, so ist Norwegen immer mit ein paar einzelnen Fahrern vertreten, welche dann an Ort und Stelle über das jeweilige Vorgehen entscheiden. Das liegt unter anderem auch an der großen Entfernung und den damit verbundenen Möglichkeiten.

Grundsätzlich sind alle dem MC-MCI angeschlossenenen Ländersektionen unabhängige und selbstständige Gebilde

Bis Anfang der 90'iger war beispielsweise auch eine Sektion Niederlande und bis 1999 die Deutsche Sektion als lose Interessensgemeinschaften im MC - MCI vertreten. Die Niederlande haben sich zwischenzeitlich aus dem Geschehen zurückgezogen und aus unserer Sektion ist ein e.V. geworden. Das hat nur im entfertesten mit dem Ausspruch zu tun, wo sich fünf Deutsche treffen, wird ein Verein gegründet. Vielmehr geht es darum, dass in Italien die Vertretung von "Germania" aufgerufen wird und wir wollen unsere Nation entsprechend vertreten.

Im Unterschied zu den übrigen Ländersektionen ist bei uns die Sektion der eigentliche Club. In allen anderen Sektionen ist das nicht der Fall. Dort ist die Mitgliedschaft in der Sektion nur Clubs möglich, allerdings kein Muss für alle Mitglieder der einzelnen Clubs. Natürlich können auch bei uns ebenfalls komplette Clubs aufgenommen werden, sie werden dann als Abteilung im MCI - MC geführt.

 

 

Italien

 

Präsident :  
   
Luigi "Gigi" Busetti  
C.so Felice CAVALLOTTI 25

 
15100 Alessandria  

 

Schon bei der Gründung des MC Castelazzo Bormida im Jahre 1934 war der Gedanke, die Freundschaft der Motorradfahrer untereinander auch über die Landesgrenzen hinaus zu pflegen. Dr. Reh sah diese Aufgabe als eine der wichtigsten in den Manifesten des Clubs. Wie im Kapitel Historie beschrieben, glückte das Vorhaben nach ettlichen Anläufen schließlich nach den Wirrungen des 2. Weltkriegs.

Als "Mutter des internationalen Gedankens" richtet die italienische Sektion seit 1946 das jährlich stattfindende Treffen des MC-MCI aus.

Über das „raduno dei centauri“ gibt es soviel Wissenswertes zu berichten, daß sich ein Blick in unsere Beschreibung mit den vielen Bildern sicher lohnt. Bezüglich der Unterkünfte sei an dieser Stelle lediglich erwähnt, daß in Alessandria einige bikerfreunliche Hotels zur Auswahl stehen. Seit etwa 4Jahren campen die MCI'ler aus Deutschland etwa 2km vom Plaza Garibaldi entfernt in einer kleinen Sportanlage unter Schatten spendenden Bäumen. Angeschlossen isrt ein Restaurant, in welchem man sehr gut essen kann. Auch für den abdendlichen Durst ist bestens gesorgt und das Frühstück ist sicher gestellt.

 

Spanien

 

Präsident :  
 Miguel Angel Nicolas Hernandez  
Calle Frigiliana 2 - Portal C5° C  
   
E - 28016 Madrid  

 

Der Werdegang der spanischen Sektion ist analog unserer zu beschreiben. Die Anhänger des MCI/MC gründeten einen offiziellen Club, welcher im Jahr 1998 die erste eigene Rallye ausrichtete. Die Beteiligung deutscher Fahrer war eher bescheiden, einziger Teilnehmer war Martin Merz aus Sindelfingen. Primo centauro war demnach ebenfalls Martin , unser „Ober Treffen Teilnehmer“(siehe berichte 1999).

 

Belgien

 

 

Präsident :  
 Dominique Fiorentino  
Rue F. Gobiet 7  
   
B- 7134 Ressaix  

 

Die Historie belegt, daß es um die Gründung einer belgischen Sektion zunächst schwierig bestellt war. Unter Berücksichtigung, daß die belgische Bevölkerung nicht sehr "Katholisch gläubig" war und ist, war es nicht einfach, einen Club zu finden, welcher zusätzlich noch technisch und finanziell entsprechend ausgestattet ist.

Dr. Marco Re nahm die Sektion 1948 offiziell auf, bereits 1949 wurde die erste „Rallye“ in Le Roulx ausgerichtet. Der Moto Club, welcher anfänglich als turistische Sektion im belgischen Auto Moto Club gegründet wurde, konnte im Anschluß an die Veranstaltung auf eigene Füße gestellt werden.

 

Frankreich

 

 

 

Präsident :  
 Daniel Bardoux  
36, rue Emile Decorps  

 

 
69100 Villeurbanne  

 

1947 nahmen die ersten Franzosen an der internationalen Rallye in Alessandria teil. Sie waren so begeistert von dem, was sie dort erlebten, daß sich die Botschaft der „Madonna dei Centauri“ sehr schnell in ganz Frankreich verbreitete. Dr. Daligand, ein begeisterter Motorradfahrer gründete die französische Sektion, das Motto war die grenzüberschreitende Freundschaft zwischen den Motorradfahrern. Hauptaugenmerk der Sektion war die Jagd nach dem begehrten Preis des „Challenge“, diesen galt es den Freunden aus der Schweiz abspenstig zu machen. Frankreich organisierte das erste eigene Treffen (Rallye) im Jahre 1954 in Lione.

 

Schweiz

 

 

Präsident :  
Denis Nawratil  
Ch. De la Pépinière 9  
   
CH- 1752 Villars-s/Glane  
   

 

Im Jahre 1946 verhandelte Etienne Thalmann mit Dr. Marco Re, Dr. Bocca , Ing. Bellorini und Bischof Gagnor von Alessandria in Castelazzo Bormida . Wieder zurück in der Schweiz startete Thalmann eine große Werbekampagne in der Schweiz, welche auf großen Enthusiasmus stieß. Die rege Teilnahme der schweizer Motorradfahrer an internationalen Treffen führte 1948 zur Gründung einer eigenständigen Sektion mit dem Namen „Auto Moto Club Fribourg“ . Die Sektion hat seither an allen Treffen teilgenommen.

Die erste eigene Rallye fand 1952 statt. Die Treffen finden in Le Moure statt, etwa 10 km südlich von Fribourg.

 

 

Organisierend ist den nationalen Sektionen ein internationales Präsidium vorgeschaltet. Dieses Präsidium koordiniert unter anderem die Termine der Sektionstreffen der einzelnen Ländersektionen. Sie beschließt die Auszeichnungen einzelner, verdienter Mitglieder und befasst sich mit allen weiteren Belangen, welche aus den internationalen Aktivitäten der Sektionen anstehen. Podium bildet die jährliche Delegiertenversammlung, welche parallel zum "Raduno" in Alessandria durchgeführt wird. Das Plenum setzt sich aus den Vorständen der einzelnen Ländersektionen zusammen und wählt den "Internationalen Präsidenten".

Durch den Rücktrit von Franco Feretti vom Amt des Präsidenten der Sektion Italien und dessen Neubesetzung durch Luigi Busetti wird es im internationalen Bereich wohl demnächst zu einer Änderung der Personalie kommen.

 

Internationaler Präsident :  
Präsident :  
Luigi "Giggi" Bussetti  
Corso F. Cavalotti 25  
I - 15100 Alessandria  

Durch den Rücktrit von Franco Feretti vom Amt des Präsidenten der Sektion Italien anfangs 2006 und dessen Neubesetzung durch Luigi Busetti wird es im internationalen Bereich wohl demnächst zu einer Änderung der Personalie kommen.

 

© Wolfgang Hofmann20.08.2000