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... und erstens kommt es anders, als zweitens wie du denkst !

 

Nicht etwa das offizielle Motto des Osterwochenendes, aber eine mögliche Umschreibung dessen, was dieses Wochenende so zu bieten hatte.

Zu erst sei erwähnt, dass all diejenigen, welche mit der Organisation zu tun hatten, besseres Wetter und damit auch mehr Besucher verdient hätten. Denn es war an alles gedacht, was einem ein Wochenende in der Fremde versüßt. Jedem stand ein Bett im trockenen zur Verfügung, ohne jeglichen Aufpreis gab es die kleine Nachtmusik dazu.

Der Garten war mit einladender Bestuhlung bestückt, für das leibliche Wohl sorgten Gasgrill und Gulaschkanone. Selbst an den Kuchen zum Kaffee war gedacht, das Frühstücksbuffet lies keine Wünsche übrig.

Alleine das Wetter, daran hatte bei der Organisation wohl keiner gedacht. Und dabei ist das doch so einfach, ein kurzes Telefonat und schon ist alles i.O..

Schon im Vorfeld hatte der Wetterbericht die dunkelsten Prognosen: Regen, Schnee und kalt. Das führte zu einigen kurzfristigen Absagen. Klar, wenn man eine Anreise von ein paar hundert Kilometern hat, ist das bei solchen Wettervorhersagen ein kalkulierbares Risiko. Leider hat der Wetterbericht bei schlechtem Wetter ja meißtens recht. Auch das Auto wäre eine mögliche Variante gewesen, aber wer hat schon große Lust übers Wochenende mit vielen anderen im Stau stehend die Matthäus- Passion zu erleben. Ist auch nicht unbedingt das wahre. Klar, dass Rita, Klaus & Co. für alle Anmeldungen eingekauft hatten! Auch klar, dass einiges übrig geblieben und verdorben ist. Aber ich glaube es ist auch klar, dass niemand ein Problem damit hat, nach seiner Absage einen kleinen Beitrag zum Minus im Loch der Organisationskasse zu leisten. Damit sind dann auch diese Problemchen gelöst. Soetwas wird es immer wieder mal geben, denn auf das Wetter haben wir, Gott sei's gelobt, keinen Einfluss.

Anders als im vergangenen Jahr bei Sylvia und Hannes, damals konnte man im T-Shirt im Biergarten rasten, kam es im Dreiländereck ziemlich dick. Nämlich in Form von Schneeflocken. Nachdem der Freitag als Anreisetag noch mit Sonne lockte, vielen am Samstag während der Abfahrt in's Elsass bereits die ersten Schneeflocken. Die von Rita ausgewählte Fahrstrecke war dann auch super gesteckt. Wenn man das Elsass nur aus der Gegend um Ribeauville, Colmar und Strassburg her kennt, tauchte man in eine völlig unbekannte Landschaft ein. In völligem Widerspruch zu Jura und Schwarzwald reihen sich hier die "Übertausender" aneinander und bieten neben dem Fahrspass auf den gut ausgebauten Straßen viel Interessantes für das Auge. Bizzar anmutende, karge Ackerlandschaften wechseln sich ab mit urtümlich belassenen Wäldern. Alleine die wenig dichte Besiedelung ist für uns sehr ungewohnt. Der Grand Balloon war dann nicht wie befürchtet unbefahrbar, Rita konnte die von ihr gewählte Tour ohne Probleme abfahren. Ein genauer Tourenpan wird noch nachgereicht.

Der Abend fand dann unter südlichen Ambiente und griechisch- italienischer Kost statt. So mancher hat dabei wohl mit ein wenig Sehnsucht von den dort vorherrschenden Temperaturen geträumt. Hat aber nichts genutzt, denn der Sonntag erwachte mit einer geschlossenen Schneedecke. Auf die von Klaus geplante zweite Ausfahrt hatte keiner mehr so recht Laune, sie fiel den österlichen Wetterkapriolen zum Opfer.

Klar gibt es jetzt wieder die Diskussionen, man hätte, man müßte oder man sollte. Jo, ist halt nicht.

Schauen wir doch auf unsere Herbstabschlussfahrt. Zweimal hatten wir mit dem letzten Oktoberwochenende Glück, bestes Motorrad- Wetter. Im nächsten Jahr ist es an Ostern auch wieder schön und hoffentlich organisiert auch wieder jemand ein Ostertreffen.

Wie wäre es eigentlich mit einem Helm - Visierwischer für den Schneefall ? Innovationsmöglichkeit mit Patentanspruch !

Es bleibt jedenfalls danke zu sagen, an Rita, Klaus und alle Helfer. Und über die Schneefehte an Ostern wird man sicher auch in ein paar Jahren noch diskutieren.

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