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Unser Domizil - Canobbio

 

 

Am Lago Maggiore

Die Dauereinrichtung

 

Als im Frühjahr feststand, dass die Ausfahrt zum Bauernfrühstück ins Fricktal ausfallen würde, fragte Rita beim Treffen in Ressaix nach, ob man nicht statt dessen an den Lago fahren könne. Gesagt, getan. Im folgenden Rundschreiben wurden alle informiert, aber für die einen war es zu kurzfristig, für die anderen zu weit entfernt. So waren wir auch nur ein kleiner, bescheidener Haufen , der in Canobbio zusammenkam.

Rita und Gerhard kennen Canobbio recht gut, sie fahren bereits seit vielen Jahren in die Region und auch an den Campingplatz. Sie haben die Region zu ihrem Sommerdomizil erklärt und uns fiel es wahrlich nicht sonderlich schwer, uns anzuschließen.

Der als Treffpunkt vereinbarte Campingplatz ist also somit bereits getestet. Für die langen Wochenende im Juni, Pfingsten und all diese Tage sollte man anrufen und vorbestellen. Zu diesen Zeiten kann es schon einmal so voll sein, dass der Platz für Neuankommende geschlossen wird. Ähnlich auch an unserem Wochenende, aber Rita hatte entsprechend vorgesorgt. Die Preise sind für italienische Verhältnisse moderat. Platz, Einkaufsmöglichkeiten am Platz, vor allem aber die super sauber gehaltenen sanitären Anlagen wissen zu überzeugen.

Die Fahrt nach Canobbio von Stühlingen aus dauert mit dem Moped etwa 4 - 5 Stunden, wir sind nur etwa 40% der Strecke Autobahn gefahren und brauchten 5 Stunden. Von Basel aus sind es etwa 340 km bis Canobbio, Autobahn höchstens 4 Stunden. Für den südlichen Raum also sehr günstig zu erreichen. Natürlich lassen sich auch super Touren zusammenstellen. So beispielsweise über Oberalppass und Susten nach Bellinzona.

Von Canobbio aus lassen sich herrliche Fahrten unternehmen. Angetestet haben wir das Verzasca Tal, zu finden, wenn man in Minusio in Richtung Norden fährt. Auch das Valle Maggia, ein paar Kilometer entfernt führt es von Ascona in Richtung Norden, ist unbedingt zu empfehlen.

Direkt von Canobbio aus führt das Valle Canobbio ebenfalls in Richtung Norden, Natur pur. In Richtung Süden entfaltet sich das Piermonth, immer eine Reise wert. Ob nach Alba auf den Trüffelmarkt oder in's Barolo zur Verköstigung des furchtbarer Barol. Brrrrrrrrrrr! (bitte bei mir abgeben)

Canobbio selbst ist ein beschauliches Städtchen, was für so ziemlich jeden etwas zu bieten hat. Nicht groß genug, bietet sich ein Ausflug nach Ascona oder Locarno oder Verbanio an. Auch ein Lieblingslokal haben wir bereits ausgeguckt, es liegt gleich nach der Brücke auf der linken Seite der Hauptstraße. Der Meeresfrüchte Vortisch und die Spaghetti mit Meeresfrüchten sind einfach ein Traum, aber auch der Rest der Speisekarte ist top. Rechtzeitig einen Tisch ordern.

Natürlich sorgt auch der Campingplatz für Leib und Seele. In zwei verschiedenen Restaurants kann man dort zu angemessenen Preisen gut essen. Auch für das Bier am Abend ist dort gesorgt.

Wer gerne Wein trinkt, kommt im Piermont von Hause aus auf seine Kosten. Die verschiedenen Ennothekas im Ort sorgen in so ziemlich jeder Preisklasse für das leibliche Wohl. Vom 3.500 Lire 2 Liter Familienroten bis zum 280.000 Lire Sassikaia alles vorhanden.

Als Raststation auf dem Weg nach Alessandria eignet sich Canobbio auch hervorragend. Der Rest der Strecke ist von dort aus in etwa 2 Stunden zu bewältigen.

Anfang September haben dann die Culos ihre erste Ausfahrt gechancelt, wodurch erneut ein eigentlich schon geplantes Wochenende plötzlich frei wurde. Was lag näher, als sich erneut in Canobbio zu treffen. Völlig ausgewechselt haben wir Canobbio erlebt, die Hauptsaison war durch und der Herbst hatte im nördlichen Piermonth Einkehr gehalten. Eine super Stimmung, im nächsten Jahr werden wir in dieser Zeit dort ein paar Tage Urlaub verbringen. Einfach traumhaft.

Für das kommende Jahr haben wir vorgesehen, öfters kurzfristig an den Lago zu fahren. Ein kurzer Rundruf und schon geht's los.

Wer Interesse hat, in den Rundruf (oder e-mail) mit aufgenommen zu werden, möge sich doch bitte an den bekannten Vorverkaufsstellen melden.

Für den Campingplatz haben wir umgerechnet 30.-- DM bezahlt (Nacht / Zelt / 2 Personen / Motorrad).

 

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© Wolfgang Hofmann / 27 März, 2010